Titel: The Loop. Das Ende der Menschlichkeit 
Autor:  Ben Oliver
Verlag:  Carlsen Verlag – Oktober 2020
Buch: 15,00€
eBook: 4,99€
Seiten:
 400

Inhalt

Jeder Tag im Loop ist die Hölle. Seit zwei Jahren sitzt Luke im Hightech-Jugendgefängnis und wartet auf seine Exekution. Eingesperrt in einer dunklen Zelle, lässt er einmal am Tag die schmerzhafte Energie-Ernte über sich ergehen, die ihm jegliche Kraft raubt. Die immergleiche Routine zerrt an seinen Nerven – bis sich alles ändert. Wachen verschwinden, Insassen nehmen sich das Leben, ein Ausbruch aus dem Loop scheint nun möglich. Doch Gerüchten zufolge kursiert draußen ein Virus, das Menschen in Killermaschinen verwandelt. Und plötzlich ist ungewiss, wo die größere Gefahr lauert …

Düster, brutal und spannend von der ersten bis zur letzten Seite – ein dystopischer Thriller, der nicht mehr aus der Hand zu legen ist.

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Ausdruckstark und spannend. Ein echter Pageturner.

Wir haben eine Gesellschaft die aus den Regulären (Normalos) und den Modifizierten (Menschen, die technisch verbessert wurden besteht). Die Häftlinge im Loop werden nicht nur zur Energiegewinnung genutzt. Nein, sie dienen auch in regelmäßigen Abständen als Versuchskaninchen. An ihnen werden technische Modifikationen ausprobiert. Ob die Häftlinge dabei Schaden nehmen oder gar sterben interessiert am Ende niemanden. Sie können durch die Modifizierungen allerdings Aufschübe erhalten.  Dem Autor gelingt es sehr gut den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht zu halten. Auch wenn die Handlung an manchen Stellen nicht ganz realistisch wirkt, und alle Nebencharaktere etwas blass geblieben sind, hat mich dieses Buch wirklich gut unterhalten. Ich hoffe, dass die Charaktere im zweiten Band mehr Farbe erhalten werden.

Cover:
Das Cover finde ich wirklich ansprechend!

Charaktere

Die Charaktere bleiben bis auf Luka eher blass.

Luka Kane – Insasse 9-70-981

Luka Kane ist 16 Jahre alt und ist schon seit 2 Jahren im Loop. Er hat eine dunkle Haut, eine große Nase, Segelohren und Narben, die er sich im Laufe der Jahre zugezogen hat. Er hat eine Schwester namens Molly und mag Routinen. Alles was von der Routine abweicht löst bei ihm einen Angriffs- oder Fluchtreflex aus. Er flüchtet sich zeitweise in seine ganz eigene Fantasiewelt.

Schreibstil:
Der Autor schreibt sehr flüssig, detailliert und atmosphärisch. Die sehr kurz gehaltenen Kapitel haben die Monotonie, die im Gefängnis herrscht sehr gut gespiegelt.

Fazit

Ich hätte dann jetzt gerne die Fortsetzung.

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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