Titel: Tales of Beasts and Magic
Autorin: Vanessa Golnik
Verlag:  Piper – November 2020
Buch: 16,00€
eBook: 2,49€
Seiten:
 372

Inhalt

Ein Science-Fantasy-Roman um eine Alchemistin und einen Krieger, die alles riskieren müssen, um die Welt vor furchterregenden Bestien zu retten.

»Den ersten Bestien waren wir schutzlos ausgeliefert gewesen. Unsere Waffen hatten versagt, trotz intensiver Forschung hatte niemand Gegengifte gefunden. Millionen Menschen waren gestorben, zerfetzt von Tieren, die zuvor harmlos gewesen waren.«

Jeden Tag eine neue Bestie. Jeden Tag eine neue Bedrohung. Jeden Tag ein Stück mehr, das du von dir aufgibst.
Lianas Welt wird von Magie beherrscht. Unablässig erschafft diese Bestien, die die Menschheit bedrohen. Doch die Magie hat den Menschen auch drei Gaben geschenkt, um zu kämpfen. Alchemisten, Krieger und Medien tun alles in ihrer Macht stehende, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Als Alchemistin entwickelt Liana Gifte und Gegengifte. Sie arbeitet allein, bis zu dem Tag, an dem eine Prophezeiung sie dazu auswählt, gegen die gefährlichste Bestie zu kämpfen. Doch dazu muss sie ausgerechnet mit Kieran zusammenarbeiten, einem Krieger mit dem sie seit ihrem ersten Tag an der Akademie für Magie auf Kriegsfuß steht.

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Ich hab super gut in die Geschichte gefunden. Das Setting ist gelungen, die Geschichte spannend. Ich hätte mir allerdings noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Die Idee mit dem Rausch finde ich beispielsweise echt genial. Etwas vergleichbares habe ich tatsächlich noch nicht gelesen. Die Welt an sich bleibt jedoch an manchen Stellen leider etwas blass. Wir begleiten Liana und Kieran hauptsächlich bei der Vorbereitung auf den Kampf gegen die Bestien, weshalb der Kampf an sich am Ende weniger Raum einnimmt als ich vermutet hätte. Die Charaktere sind authentisch und die Spannungen, Konflikte und unausgesprochenen Gefühle werden deutlich spürbar. Während man zeitweise Charaktere schütteln und andere boxen möchte, ist man kurze Zeit wieder hoffnungsvoll oder schmachtet dem hinterher, was sein könnte.

Gut finde ich die Botschaft, die das Buch transportiert.

Cover:
Das Cover gefällt mir. Es ist atmosphärisch

Charaktere

Die Charaktere sind authentisch und gewinnen im Verlauf der Geschichte an Farbe.

Liana Williams

Liana hat als Kind davon geträumt eine Gabe zu besitzen. Allerdings wollte sie keine Alchemistin, sondern ein Medium werden. Ihr Spezialgebiet sind Gifte und Gegengifte. Wenn sie in einen Rausch gerät verliert sie Lebenszeit. Ihr Vater ist gestorben als sie 5 war. Dieser ist bei der Arbeit von Bestien angegriffen worden. Liana hat zwei kleine Schwestern (Maddie, 18 und Tamy 16). Sie ist Linkshänderin, ihre Lieblingsfarbe ist blau und ihr erstes Haustier war eine Raupe. Mandy ist seit dem Kindergarten ihre beste Freundin.

Schreibstil:
Die Autorin schreibt  jugendlich und total flüssig. Zu Anfang liest das Buch sich etwas holprig, das legt sich jedoch sehr schnell

Fazit

Tolle Grundidee und wichtige Botschaft

Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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