Titel: Steve Lombard: Die Erweckung
Autorin: Stefan A. K. Weichelt
Verlag:  / – Oktober 2019
Buch:22,50€ /14,50€
eBook: 4,99€
Seiten:
 590

Inhalt

Wir sind nicht alleine im Universum – noch nicht mal in unseren eigenen Körpern!

Als der Journalist Steve Lombard eine geheimnisvolle Kiste von seinem ermordeten Freund Viktor erhält, stellt sich seine Welt auf den Kopf. Plötzlich ist er in der Lage, in die Körper anderer Personen zu reisen. Dabei zieht es ihn immer wieder zu einer Frau ins 16. Jahrhundert, die ihn zu kennen scheint.
Mithilfe einer Gruppe von Wissenschaftlern, unter ihnen die junge Anja, findet Steve mehr über seine neuen Fähigkeiten heraus. Er trägt ein seltenes Gen in sich, das von einer außerirdischen Rasse stammt und ihm das Seelenwandern ermöglicht. Außerdem erfährt er, dass auch andere Wesen im Universum diese Fähigkeit besitzen und sie nicht immer für ehrbare Zwecke nutzen. Wer ist Mensch, wer ist Freund, wer ist Feind? Für Steve beginnt eine Jagd durch Zeiten und Welten auf der Suche nach einem verlorenen Schiff, einer Seelenverwandten und nicht zuletzt der eigenen Identität.

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Komplex ist das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Tatsächlich passiert nicht nur unglaublich viel. Nein, es gibt auch noch unglaublich viele Informationen, Zeitsprünge und Situationswechsel und wenn man da nicht aufmerksam am Ball ist verliert man den Faden, wobei ich ihn immer wieder gefunden habe. Was mir etwas gefehlt hat sind Pausen um Informationen sacken lassen zu können. So habe ich mich zeitweise etwas überflutet gefühlt und musste das Buch beiseite legen.

Die Grundidee habe ich so noch nicht gelesen Scifi & Zeitreise. Wobei Scifi wie ihr wisst auch nicht mein übliches Genre ist.
Unser Protagonist kann nicht nur durch die Zeit, sondern auch in andere Körper reisen. Die Idee finde ich nach wie vor faszinierend! Steve finde ich übrigens echt sympathisch, wobei er mir zeitweise etwas zu gelassen wirkt. Ich glaube bei den ganzen Infos und Wendungen wäre ich irgendwann nervlich super angespannt gewesen.

Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich gut gefallen. Stefan Weichelt schreibt flüssig und bildhaft und detailliert. Man merkt kaum, dass das hier ein Erstlingswerk ist.

Ich muss sagen, dass ich es besser gefunden hätte, wenn das Buch aufgrund der Komplexität in zwei Teile aufgeteilt worden wäre. Dennoch hat mich dieses wirklich actiongeladene Buch sehr gut unterhalten!

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