Titel:  Beyond Berlin
Autorin: Björn Sülter
Verlag:  in Farbe und Bunt  – Dezember 2018
ebook – 2,49 €
Seiten: 78

„Also verließ sie diesen Ort und flüchtete in ihren Gedankenpalast. Das war der einzige Ort, an dem sie ihren Vater, ihre Mutter und ihre Schwester Tara noch treffen konnte.“ Position 261 von 1046

Inhalt

Aus der Serie WELTENWANDLER präsentiert der Verlag in Farbe und Bunt den ersten Teil der SF-Trilogie „Beyond Berlin“ von Björn Sülter, dem Autor des Sachbuches „Es lebe Star Trek – Ein Phänomen, Zwei Leben“.

Die Menschen haben die Sterne erreicht, vielerorts aber ihre Heimat vernachlässigt. Aus den Ruinen West-Berlins macht sich Yula in den blühenden Osten der Stadt auf, um ihre Familie zu vereinen, beginnt damit aber eine Reise, die ihr eigenes Schicksal und das der gesamten Menschheit beeinflussen könnte … (Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung
Ich habe mit dieser Rezension ganz bewusst ein paar Tage gewartet, denn während des Lesens des Buches gab es einen Aspekt, der mich unglaublich gestört hat. Vielleicht bin ich, was das angeht, auch einfach sehr empfindlich. Dennoch stört es mich auch jetzt noch. Auf den 78 Seiten wird ungefähr 20 Mal erwähnt, dass die Protagonistin eine junge Frau ist .  Ansonsten bleibt Yula  zwar nicht komplett, jedoch schon relativ blass, was vielleicht auch daran liegt, dass dies eher ein einführender Band ist.

ACHTUNG: Mir wurde versichert, dass mir fälschlicherweise eine veraltete Version des Buches zur Rezension bereitgestellt wurde. Ich habe nun die korrekte Version erhalten und werde meine Eindrücke anpassen, sobald ich sie gelesen habe.

Wir befinden uns in Berlin. Mit jedem Jahr wird der Zeitraum, in welchem es überhaupt noch hell wird kürzer. Die Welt, wie wir sie kennen existiert nicht mehr: Sie besteht nur noch aus Schnee, Stürmen und Wolken. Über 90 Prozent der Erde gehören bereits zu den dunklen Zonen, in welchen diejenigen vor sich hinvegetieren, denen die Schatten und andere Menschen noch nichts anhaben konnten. Die restlichen 10 Prozent der Erde haben die Reichsten der Reichsten für sich genutzt und Kuppeln gebaut, die ihr eigenes Überleben sichern. In dieser Welt ist Yula, ein einfaches Mädchen mit einer großen Bestimmung.

Die Grundidee und das Setting sind insgesamt vielversprechend und wecken Neugier.

Cover:
Ich finde das Cover passend.

Charaktere

Yula

Yula ist einundzwanzig Jahre alt, schlank und hat schulterlange, dunkle Haare. Sie lebt (schon immer) in der Richard-Wagner-Straße und hat nur noch ihren Nachbarn und besten Freund Gin, der seinen Namen nicht grundlos erhalten hat. Ihre Mutter hat sie gelehrt, dass man niemandem vertrauen darf. Yulas Augen leuchten wie Bergseen. Ihr Vater ist vor 10 Jahren verschwunden. Sie hat eine kleine Schwester namens Tara.

Der Schreibstil

Der  Schreibstil des Autors ist flüssig und gefällt mir wirklich gut.

Fazit

Ich bin zwar zwiegespalten, jedoch gespannt, wie es im zweiten Band mit Yula weitergeht und werde dem zweiten Band auf jeden Fall eine Chance geben mich zu überzeugen.

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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