Titel: Milo und das Geheimnis von Polyrica
Autorin:  Nicolas Mueller
Verlag:  / – September 2020
Buch: 12,99€
eBook: 0,99€
Seiten:
 320

Inhalt

Hast du nicht auch schon einmal davon geträumt? Wie es wäre, wenn du ein Buch nicht nur lesen, sondern mittendrin sein könntest? Wenn du in die Handlung eintauchen und ein Teil der Geschichte werden würdest? Alles, was du tust, hätte Folgen und würde den Verlauf der Ereignisse beeinflussen. Ein bisschen wie bei einer Zeitreise, in der du nur eine kleine Sache veränderst und schon nimmt die Geschichte eine komplette Wendung

Dann geht es dir genau wie Milo. Er ist von den fremden Welten aus Büchern, Filmen und Videospielen begeistert. Wenn er gerade keine Lust mehr auf die echte Welt in Aachen hat, dann begibt er sich in diese phantastischen Welten. Dabei träumt er immer davon, sie zu erkunden und die Menschen dort kennenzulernen. Eines Tages dann bleibt es nicht mehr nur beim Träumen

In „Milo und das Geheimnis von Polyrica“, dem Debütroman von Fantasy Kinder- und Jugendbuchautor Nicolas Mueller, kannst du seine Geschichte miterleben.

Dieser Abenteuerroman richtet sich an junge Leserinnen und Leser. Aber auch an (junggebliebene) Erwachsene, die gerne Urban Fantasy, Fantasy und Abenteuerbücher lesen. Im Grunde an alle, die sich gerne in fremde Welten mit Magie, Zauberei oder fabelartigen Wesen entführen lassen.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Debüt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen. Wir begleiten Milo auf eine abenteuerliche Reise in eine fremde Welt, die mir wirklich gut gefallen hat. Vor allem die Varis finde ich wirklich spannend. Auch die Grundidee gefällt mir immer noch sehr gut.

Was mir allerdings gefehlt hat ist Authentizität. Denn während Milo zu Anfang der Geschichte sehr kindlich wirkt, habe ich im Verlauf immer mal wieder überlegt, ob das noch der selbe Junge ist. Er wirkt im Verlauf einfach deutlich selbstsicherer bzw. reifer. Vielleicht liegt es auch daran, dass es Milo in der fantastischen Welt an Emotionalität fehlt. Er wirkt emotional irgendwie kühl/ distanziert/ nicht betroffen.

Cover:
Das Cover finde ich total schön. Gemacht hat es Marie Graßhoff.

Charaktere

Milo Goldberg

Milo hat wirklich gute mathematische Fähigkeiten, kastanienbraunes Haar und eine kleine Nase. Seine Eltern leben seit fast einem Jahr getrennt. Sein Vater hat eine neue Freundin, die deutlich jünger ist als dieser. Milo spielt online Poker. Sein Lieblingsautor ist N. C. Leonhard. Seine Mutter arbeitet im Krankenhaus. Außerdem hat Milo Höhenangst und wird gemobbt

Schreibstil

Der Schreibstil des Autors gefällt mir tatsächlich richtig gut. Er ist bildlich und flüssig.

Fazit

Durchaus empfehlenswert für zwischendurch (wenn man über die obengenannten Punkte hinwegsehen kann)

Ich danke dem Autor für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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