Titel: Wenn Träume nicht genug sind
Autorin:  Alexis Snow
Verlag:  / – November 2019
Buch: 11,95€
eBook: 2,99€
Seiten:
292

„Doch was ist, wenn die Dunkelheit niemals endet? Wenn da niemand ist, der nach mir greift und mich aus der Finsternis zieht?“ Position 3968

Inhalt

Wie weit würdest du gehen, um deinem Schicksal zu entkommen?

Olivia hat als Thronerbin Livenias alles, was das Herz begehrt: einen Palast, Geld und Macht. Niemand würde ihr einen Wunsch verwehren und doch macht sie das Leben am Hof nicht glücklich.

Müde von der Etikette entscheidet sie sich, heimlich zu entwischen, um herauszufinden, ob ein normales Leben mehr für sie bereithält. Doch das gestaltet sich schwerer, als gedacht. Als ihr auch noch der Kung-Fu Star Ben mit seiner Arroganz das Leben schwer macht, kann es nicht schlimmer kommen. Dann deckt Olivia allerdings ein Geheimnis auf, das ihre Ansichten zutiefst erschüttert.

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Was, wenn du die Fremde unter vielen Gleichen bist? Was, wenn nicht alles Gold ist was glänzt?

Ich habe Olivia gerne auf ihrer  Reise begleitet, habe mit ihr hinter Fassaden geblickt, habe ihren Tatendrang und ihr entsetzen spüren können. Auch, wenn ihr Verhalten nicht immer nachvollziehbar war, habe ich dieses Buch wirklich gerne und schnell gelesen. Es ist eine Geschichte über das Ausbrechen, über Freundschaft und Liebe, über Mut und darüber sich selbst zu finden.

Mir ging es am Ende jedoch leider deutlich zu schnell. Irgendwie war es vorbei, ich war allerdings noch mittendrin.

Cover:
Das Cover hat etwas Verträumtes und Märchenhaftes 🙂

Charaktere

Die Charaktere sind  authentisch und haben Tiefe, handeln allerdings nicht immer nachvollziehbar.

Annerose

„Ich fühlte mich verloren in der Welt der Reichen und Schönen, obwohl ich an ihrer Spitze stand.“ Position 57f

Annerose ist 17 Jahre alt und wird mit ihrem nächsten Lebensjahr Königin von Livenia – einem kleinen Land zwischen Österreich, der Schweiz und Deutschland. Dann  wird sie über circa fünfzigtausend Menschen herrschen. Man hat sie darauf vorbereitet, sie jedoch auch von der Außenwelt abgeschirmt. Annerose fühlt sich gefangen und sehnt sich nach Freiheit. Sie hat blonde Haare, grün-braune Augen und eine jüngere Schwester namens Theresa. Sie trägt lieber Hosen als Kleider, reitet gerne und verabscheut die Etikette und den Zwang, den sie ausübt.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin  wirkt zu Anfang etwas hölzern, dies legt sich jedoch im Verlauf. Durch den einfachen Schreibstil fliegt man über die Seiten hinweg.

Fazit

Alexis Snow erfindet das Rad zwar nicht neu, hat allerdings eine märchenhafte Geschichte erschaffen, die für zwischendurch durchaus empfehlenswert ist.

Ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar.

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