Titel: Götterblut
Autorin: Stella A. Tack

Verlag: Drachenmond Verlag – Oktober 2017
ISBN: 978-3-95991-466-6
Buch – 14,90
ebook – 4,99 €
Seiten: 480
Genre: Fantasy


„Ich wollte dich töten!“ gestand er mir eiskalt.
„Ich wollte dir das Herz rausreißen,
sobald ich dich aus diesem Club herausbekommen hatte.“


„Ich dachte du musst davon kotzen?, brachte ich hervor.
Dabei sah ich wahrscheinlich aus wie ein rolliger Hamster mit mega dicken Backen
und Karamellsoße im Gesicht aus.“


Inhalt

Es gibt fünf Dinge die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.
1. Mein Name ist Warrior Pandemos
2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren,
der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen?
Sie mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin,
passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge.
Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten?
Stimmen im Kopf zu hören?
Oder von einem Baum aufgespießt zu werden,
ohne dabei … naja, draufzugehen?
6. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle
einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen.
Sein Name ist Peace.
(Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos … )
Er versucht mit einem absolut hinrissigen Plan,
die Götter aus dem Olymp zu stürzen.
Und ich?
Ich werde ihm dabei helfen.


Meine Meinung
Stella A. Tack hat definitiv ein sehr humorvolles Buch geschrieben. Ich habe lange nicht mehr so viel gelacht, wie bei diesem Buch. Die ganze Geschichte ist dazu noch sehr authentisch geschrieben. So dass man das Gefühl bekommt, so könnte es tatsächlich sein, wenn es die Götter und Götterkinder tatsächlich geben würde. 
Zu Beginn kam ich sehr gut in das Buch rein, denn das erste Kapitel hat den Einstieg sehr einfach gemacht. Nach ein paar Kapiteln fand ich es ein wenig in die Länge gezogen, was jedoch ca. ab der Hälfte von viel Spannung, Aktion und Knistern abgelöst wurde.
Das Ende war echt Nerven aufreiben!
Zwei kleine Kritikpunkte habe ich allerdings, zu einem finde ich den Klappentext zu detailreich, mir war das schon zu viel Info über die Geschichte. 
Und – was aber nicht die Schuld von Stella ist – das Lektorat hat übelst gepennt beim korrigieren. Es gab echt viele Fehler, doppelte, fehlende oder falsche Worte.
Ich hoffe das wird nach gebessert für die zukünftigen Leser =)

Das Cover

Es ist schön, ein echter Hingucker. Das silber/lila Herz rückt durch den weißen Hintergrund sehr in den  Fokus. Im Ganzen ist es sehr stimmig und es spiegelt vieles wieder, was im Buch passiert.



Charaktere
Die Charaktere sind gut beschrieben. Viele werden mit bekannten Persönlichkeiten oder ähnlichem beschrieben, so das die Vorstellung der Charaktere sehr gut gelingt. 

Warrior Pandemos
Warrior ist ein ziemlicher Fettnäpfchen-Magnet und dazu noch herrlich sarkastisch. Dazu hat sie eine bissige Zunge und enorm viel Temperament. Sie hat lila Augen – wie ihr Vater Hades – und goldene in langen Wellen fließende Haare – wie ihre Mutter Aphrodite. Jedoch versteckt sie alles unter Hoodies mit riesen Kaputze, Sonnenbrille und Handschuhen. Denn ihre „Gabe“ macht alle verrückt die sie ansehen, oder berühren. 

Peace Thantalos
Als Sohn des Zeus ist er sehr mächtig und dazu teuflisch gut aussehend. Blaue locken die ab und an von Blitzen durchzogen werden, rahmen sein markantes Gesicht mit den leeren grauen Augen. Er ist nun ja so Arrogant wie heiß und das knallt gewaltig in Kombination mit Warrior.

Die Handlung
Es startet alles mit Warrior die zum jährlichen Gesundheitscheck in den Olymp muss. 
Dazu werden wir in die Welt der Götterkinder entführt, oder naja zumindest in ihre Schattenseiten, denn Warrior ist nicht besonders beliebt im Olymp. Dazu wird einiges aufgedeckt, an Geheimnissen und hier und da gibt es was zu lachen.
Die Geschichte spielt sowohl im Abbadon – der Hölle, sowie im Olymp als auch kurz in London. Und einen tieeeefen einblick in den Taratos bekommen wir auch =)

Der Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und wirklich ziemlich humorvoll. Es wird immer aus der Sicht von Warrior geschrieben, also aus der Ich-Perspektive. 

Fazit
Eigentlich bin ich immer etwas vorsichtig wenn ein Buch so gehypt wird, aber ich muss ehrlich gestehen – der Hype ist gerechtfertigt! Ich hätte nie gedacht, dass ich das sage, aber mich verfolgen immer noch die Gedanken rund um die Welt von Peace, Madox und Warrior. Ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht !!! Also Stella, quäle mich und vor allem deine anderen Leser nicht länger und tippe uns doch sehr sehr bald Teil 2!  





Bewertung 

Lest es und freut euch über die Bauchmuskeln vom vielen Lachen 😉


Das Bild für die Bewertung habe ich aus folgenden Bildern zusammengestellt: 
  1. erste FeeSchmetterlingezweite FeeBuch
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