Titel: Gemmas Gedanken
Autorin:  Lin Rina
Verlag:  Drachenmond – Juni 2020
Buch: 16,99€
eBook: 5,99€
Seiten:
 540

Inhalt

Ich höre Leute Dinge sagen, die sie nicht gesagt haben, trinke mehr Kaffee, als ein Mensch trinken sollte, und begebe mich auf die Suche nach einem Freund, den ich nicht kenne Gemma hat gerade ihre Ausbildung als Technikerin bei Biolog Medical abgeschlossen und zieht in ihre erste eigene Wohnung.Was Grund zum Feiern wäre, gäbe es da nicht all diese seltsamen Ereignisse, die sich plötzlich überschlagen: Die Anfälle ihrer Mutter, bei denen nicht einmal die Gedankenauslese helfen kann. Gemmas eigene drückende Gefühle. Und die überall auftauchenden Papiervögel.Als sie ihr Tagebuch versteckt, findet sie hinter einer Klappe in der Wand ihres Badezimmers ein fremdes Notizbuch. Verwunderung wird zu Entsetzen, als sie festgestellt, dass die Aufzeichnung darin in ihrer eigenen Handschrift verfasst sind und ein halbes Jahr beinhalten, an das sie sich so nicht erinnern kann

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Das hier ist das erste Buch, das ich von Lin RIna gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte sein. Schon allein die Grundidee der Gedankenauslese hat mir unglaublich gut gefallen. Faszinierend und beängstigend zugleich. Lin Rina hat hier eine authentische und vor allem super spannende Geschichte geschaffen, die ich zeitweise gar nicht aus der Hand legen konnte.

Es geht um Macht und den Missbrauch eben dieser, darum Systeme zu hinterfragen – sich eigene Meinungen zu bilden. Es geht um Mut, Hoffnung. Darum sich zu positionieren, standhaft zu sein. Darum für seine Überzeugungen einzustehen.

Cover:
Das Cover passt verdammt gut zum Inhalt!

Charaktere

Die Charaktere sind  authentisch und haben Tiefe.

Gemma Henson

Gemma – kurz Gem – ist 20 Jahre alt, hat gerade ihre zweijährige Ausbildung zur AIC-Technikerin beendet und beginnt demnächst damit bei Biolog Medical zu arbeiten. Sie bastelt gerne an Elektrogeräten rum und liebt das Licht am Morgen und starken Kaffee.

 

Handlung:

Die Gedankenauslese. Es gibt einmal jährlich stattfindende Kontrolluntersuchungen, bei denen die Untersucher die Möglichkeit haben sich alle Gedanken des „Patienten“ anzusehen. Primäres Ziel ist es traumatische Erinnerungen oder Vorboten von psychischen Erkrankungen zu finden und auszuwerten, um so die psychische Gesundheit der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Dabei werden schlimme Erinnerungen wie Fotos in kleine Streifen geschnitten und jeder zweite entfernt. Damit kann man die Erinnerung zwar noch abrufen, empfindet jedoch weniger, wodurch sich traumatische Erlebnisse besser verarbeiten lassen. Doch was, wenn diese Möglichkeit missbraucht wird?

Schreibstil:
Die Autorin schreibt sehr flüssig, detailliert und voller Gefühl.

Fazit

Sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin!

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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