Titel:  Das Mädchen mit dem Flammenhaar
Autorin: Janet Borgward
Verlag:   – Mai 2016
Buch: 14,99€
ebook – 3,99 €
Seiten: 614

Inhalt

Für die 16-jährige Avery ist es nichts Besonderes, aus ihren Karten die Zukunft zu lesen. Ihr Misstrauen ist jedoch geweckt, als ihr Vater sie heimlich darum bittet, für ihn die Karten in einer politischen Frage zu legen. Als diese kurz darauf in einem wilden Strudel verwirbeln, ihrer Motive beraubt, glaubt Avery noch an Zufall. Doch nachdem auch Bilder die sie zeichnet plötzlich zum Leben erwachen, bekommt sie es mit der Angst zu tun, denn nun gerät sie ins Visier der Herren von Kandalar und ihres dunklen Lords Mahilo-Esch. Ist sie das Mädchen mit dem Flammenhaar, welches einer Sage zufolge das Spiel der Mächtigen dereinst wird beherrschen können? Avery muss um ihr Leben fürchten und flieht überstürzt in die Sümpfe Greenerdoors, doch fangen damit ihre Probleme erst richtig an. (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich durfte dieses Buch durch eine Leserunde bei Lovelybooks kennenlernen und bin total begeistert. So begeistert, dass ich direkt Band 2 bestellt habe. Ich konnte das Buch nur schwer beiseite legen und wollte immer wissen wie es weitergeht. An Spannung fehlt es dieser Geschichte wohl nicht. Durch den wirklich bildhaften und flüssigen Schreibstil konnte ich mich einfach zwischen den Zeilen verlieren.

Teilweise spielt die Geschichte übrigens im Dschungel <3333

Cover:

Auf den ersten Blick war ich gar nicht so begeistert, aber je länger man es anschaut, desto mehr Details erkennt man. Mich hat das am Ende schon neugierig werden lassen.

Charaktere

Die Charakter sind authentisch und facettenreich. Sie haben Ecken und Kanten, was sie nur noch lebendiger werden lässt

Avery

Avery ist unsere Hauptprotagonistin. Sie ist 16 Jahre alt, hat eine ältere Schwester namens Charise (18), Flammenhaar und blasse Haut mit versprengten Sommersprossen darauf. Mit ihrem Freund Miles geht sie durch die und dünn. Avery kann Karten legen. Außerdem wird das was sie zeichnet lebendig. Sie lebt in Gullorway. Einem Ort in dem für Mädchen nur eine Schneiderlehre und die Heirat verfügbare Zukünfte darstellen. Avery ist eine starke Protagonistin mit einer großen Prophezeiung. Einer Prophezeiung, die sie zu einem heiß begehrten Gut macht.

Die Handlung

Vor 10 Jahren hat ein Kometensplitter die Erde gestreift. Danach begann sich die Natur zu wandeln. Die Menschen machen jedoch die Herren von Kandalar dafür verantwortlich, denn diese verbreiten Angst und Schrecken, töten und rauben. Außerdem verbieten sie den Besitz von Büchern, denn Wissen bringt Macht mit sich. Und die einzig Mächtigen sind sie selbst. Die Frauen von Kandalar fallen seit Jahren einer rätselhaften Seuche zum Opfer oder mutieren zu Gelblingen.  Schauderhaften Wesen mit vogelartigen, kahlen Köpfen und kalten Reptilienaugen. Auf dem Rücken haben sie bewegliche Platten, die Schultern sind schmal mit kümmerlichen Klauen und langen Krallen daran. Ihre Größe entspricht denen der Menschen. Der Körper ist muskulös und wird von Beinen mit sichelartigen Krallen getragen.

Neben den Herren von Kandalar und dem Volk von Gullorway lernt der Leser noch den Clan der Bowmen kennen (Die Bogenschützen). In Greenerdoor leben knapp 200 Männer, 46 Kinder und 41 Frauen. Generell sind Frauen in dieser Welt Mangelware, werden jedoch eher wie Vieh behandelt, denn auch bei den Bowmen zählt das Wort einer Frau nichts. Vielmehr werden sie vom Rat der fünf (welcher ausschließlich von Männern gewählt wird) einem Mann zugesprochen und als sein Eigentum markiert.

Die Handlung ist spannend und voller überraschender Wendungen.

Der Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen! Die Geschichte lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab.

Fazit

Eine absolute Leseempfehlung von mir! Ich bin echt sehr positiv überrascht von diesem Buch.

 

 

 

 

Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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