Titel: Castle: Das schlafende Schloss
Autorin:  Jasmin Jülicher
Verlag:  / – August 2020
Buch: 11,90€
eBook: 4,99€
Seiten:
 300

Inhalt

Seit mehr als einem Jahrzehnt schlafen alle Menschen im mit Rosenranken überwucherten Castle Rose. Sie sind Opfer des Aethers, einer Substanz, die jeden in einen ewigen Schlaf fallen lässt, der sie berührt.
Auch Juliannas Vater ist ein Sleeper, ihre Mutter wird seit Jahren vermisst. Ganz allein kämpft sie darum, sich und ihren Bruder mit kleinen und größeren Diebstählen über Wasser zu halten. Doch dann erkrankt ihr Bruder tödlich und Heilung verspricht nur eine teure Behandlung.
Um ihn zu retten, bricht Julianna in Castle Rose ein und stiehlt die Schätze des Schlosses. Doch als sie versehentlich den schlafenden Prinzen berührt, erwacht er…

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Für alle, die Märchenadaptionen mögen! 

„Sleeper verändern sich nicht, niemals. Es ist, als wären sie eingefroren, bis ihr Herz schließlich versagt. Sie altern nicht, ihre Haare wachsen nicht, sie verlieren nicht an Gewicht. Es ist, als wären sie einfach nur da, aber eben ohne richtig zu leben.“

Allein der Klappentext klingt schon mega oder? und dann noch das Cover.. Wer kann da schon widerstehen? 

Mir hat diese Adaption wirklich gut gefallen! Das Dornröschen ähnliche Setting mit vertauschten Rollen, der Aether, die Diebin, die den Prinzen weckt. Die Sleeper und all das in einem wirklich tollen Steampunk-Setting! Das wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin gelesen habe. 

Was mir allerdings irgendwie zu schnell kam war das Ende. Irgendwie war ich noch nicht so weit und dennoch gab es keine Seiten mehr. Es wirkte irgendwie zu schnell abgehandelt. Da hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht. 

Cover:
Das Cover gefällt mir richtig, richtig gut 🙂

Charaktere

Die Charaktere sind  authentisch und haben Tiefe. 

Julianna Moore

Julianna Moore ist eine Diebin, natürlich nicht in Vollzeit. Denn jeder  gute Dieb braucht schließlich eine Tarnung. Aus diesem Grund arbeitet sie nachmittags in einer Fabrik. Dort putzt und wartet sie die Maschinen, die die eigentliche Arbeit machen. Ein Job, der wirklich gefährlich ist, denn die Maschinen werden mit Aether betrieben, und wenn man diesen berührt fällt man in einen totenähnlichen Schlaf. Für immer. Diese Erfahrung hat ihr Vater gemacht, der nun seit Jahren ein Sleeper ist. Ihre Mutter war Geologin und ist verschwunden. Aus diesem Grund gibt es nur noch sie, ihren Bruder Jak und ihr mechanisches Gürteltier namens Anubis. Anubis hat Julianna vor vier Jahren von ihrem Vater zu ihrem dreizehnten Geburtstag bekommen. Jak ist zwei Jahre jünger als Julianna und arbeitet als Butler. 

 

Schreibstil:

Die Autorin schreibt sehr umgangssprachlich, was jedoch unglaublich stimmig scheint. Mich hat es beim Lesen auf jeden Fall nicht gestört. 

Fazit

Ihr mögt Steampunk und Märchenadaptionen? Dann schaut euch dieses Buch mal genauer an 🙂 

Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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