Titel:  Uprising – Die Legende der Assassinen
Autorin:  Amy Erin Thyndal
Verlag:  Dark Diamonds – August 2019
eBook: 3,99
Seiten:
242

„Sie sind eine Naturkatastrophe, der ich nicht entrinnen kann, und doch drehen sich in meinem Kopf die Gedanken umeinander, suchen nach einem Weg, einer Lösung, um heute nicht eines meiner Elternteile zu verlieren.“ Position 84

Inhalt

**Wenn dein Beschützer zu deinem größten Feind wird**
Esmes Highlight des Tages ist es, jeden Morgen am Eingang des Empire State Building dem Security-Guard mit den Grübchen und den stechend silbernen Augen zu begegnen. Doch Atair ist kein gewöhnlicher Mensch. Von der Regierung geschaffen, gehört er zu einer Gruppe einzigartiger Soldaten, die nur einen einzigen Zweck erfüllen: leben, um zu dienen. Aber sie haben lange genug der Obrigkeit gehorcht! Die Soldaten beginnen eine Rebellion und Esme wird während des Gefechts ausgerechnet von Atair gefangen genommen. Der Mann, von dem sie eigentlich dachte, er würde auch etwas Besonderes in ihr sehen…

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Assassinen? Wer kann da nein sagen? Ich auf jeden Fall nicht 😀

Umso mehr habe ich mich gefreut als Amy gefragt hat, ob ich Uprising lesen möchte. Aktuell packen mich Bücher zumeist nicht so extrem, dass ich das Gefühl hab weiterlesen zu müssen. Aber bei diesem hier  :-O Die Kapitel und Zeilen flogen nur so dahin. Es begann spannend (und auch düster und blutig) und blieb spannend. Gleichzeitig war die innere Zerrissenheit von Esme so spürbar. Und Esme und Atair <3 Hach.

Das Buch sorgt jedoch nicht nur für gute Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken und reflektieren an. Es zeigt, wie egoistisch der Mensch sein kann und auch oft ist. Wer gibt einem das Recht zu entscheiden wie viel Wert etwas hat? Oder zu entscheiden, dass man selbst mehr wert ist?

Cover:

Das Cover ist leider nicht so mein Fall und ich hätte auch nicht danach gegriffen – und hätte dadurch diese tolle Geschichte einfach verpasst :-O

Charaktere

Die Charaktere sind  authentisch und haben Tiefe.

Esme/ Esmeralda Lolita Saragoza

„Für dieses Gefühl, den Gedanken, dass alles geschehen kann, alles möglich ist, für diese Freiheit würde ich alles geben“ Position 158

Esme liebt New York. Sie sieht mit ihren langweiligen schwarzen Haaren und der hellen Haut eher gewöhnlich aus. Sie hat lange Beine, eine passable Figur und eine Schwester namens Sofia. Ihre Familie lebt weit entfernt. Esme selbst lebt in einer WG mit zwei Mitbewohnern und einer Katze namens Taboo. Früher hat sie das Lesen geliebt. Sie mochte es sich stundenlang in anderen Welten zu verstecken. Doch nun ist es schon Jahre her, dass sie zuletzt gelesen hat.

Handlung:

Wir befinden uns in New York. Die Assets, die eigentlich von Geburt an so trainiert werden, dass sie die Menschen schützen und ihren Befehlen gehorchen, lehnen sich gegen die Menschheit auf. Und das, obwohl es sogar ein Gen für Disziplin und Loyalität geben soll, dass in ihre DNA integriert wurde. Assets sind viel schneller als Menschen und auch deutlich gefährlicher. Sie ähneln den Menschen sehr. Es gibt tausende von ihnen. Sie haben Zugang zu Waffen. Zugang zum Militär.

Stets wurde bestritten, dass diese Wesen intelligent sind, eigene Gefühle, Werte und Interessen haben. Doch was passiert, wenn sich unsere Waffen verselbstständigen? Was, wenn wir zu hoch gepokert haben? Was, wenn sie mehr sind als willenlose Soldaten?

Dieser Aufstand könnte das Ende der Menschheit bedeuten. Zumindest das Ende von der Menschheit und dem Leben, wie wir es kennen.

Der Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Fazit

Wer es düster mag, wer Spannung und greifbare Emotionen mag, der wird Uprising verschlingen.

Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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