Titel:
Macbeth
Autorin: Jo Nesbo
Verlag: Greenlight Press – August 2018
Buch: 24,00€
ebook – 16,99 €
Seiten: 624
Genre: Thriller

Inhalt

Er kennt seine Feinde nur allzu gut. Inspector Macbeth ist der taffste Cop in einer maroden Industriestadt im Norden. Einen Deal nach dem anderen lässt er hochgehen, die Drogenbosse beißen sich an ihm die Zähne aus. Doch irgendwann wird die Verlockung zu groß: Geld, Respekt, Macht. Schnell aber wird ihm klar, dass einer wie er, der schon in der Gosse war, niemals ganz nach oben kommen wird. Außer – er tötet. Angestachelt von seiner Geliebten, schafft er sich einen Konkurrenten nach dem anderen vom Hals. In seinem Blutrausch merkt er nicht, dass er längst jenen dunklen Kräften verfallen ist, denen er einst den Kampf angesagt hat.
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich drei Anläufe brauchte, um in dieses Buch hineinzufinden. Nun, denn. Am Ende hab ich es doch noch geschafft. Es gibt einige Längen, aber auch ein paar spannende Szenen. Macbeth hat sich im Verlauf der Geschichte sehr stark verändert. War er zu Anfang noch der rechtschaffende Gesetzeshüter, so wandelte sich dies massiv. Und das ist es, worum es in der Gesamtheit des Buches  geht. Es geht um Gier. Gier nach Einfluss und Macht. Und diese Gier lässt Macbeth zu einem Monster werden. Schockiert hat mich, dass es unter den Protagonisten kaum unschuldige Menschen gibt.  Aus den Hütern des Gesetzes werden kaltblütige Mörder, denen es nur um ihren eigenen Vorteil geht. Es wird also  blutig. Die wenigen Unschuldigen, die es gibt, – die für das Gute stehen und Liebe symbolisieren – sind am Ende einfache Bauernopfer.

Ich glaube man mag dieses Buch, oder man mag es nicht.

 

Ich danke Random House  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinfluss

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