Titel:  Anna
Autorin: Niccolo Ammaniti
Verlag:  Eisele- August 2018
Buch: 20,00
eBook: 16,99
Seiten:
336

 

Inhalt
Vier Jahre ist es her, dass der Virus kam und alle Erwachsenen tötete. Mittlerweile gibt es keine Elektrizität mehr, die Wasser- und Lebensmittelvorräte gehen zu Ende. Brände haben gewütet und von einem einst blühenden Sizilien eine gespenstische Wüstenlandschaft hinterlassen. In dieser Welt lebt die dreizehnjährige Anna mit ihrem kleinen Bruder in einem Haus im Wald und versucht mit allen Mitteln, ihn vor den Gefahren des Lebens draußen zu bewahren. Doch Anna weiß: Früher oder später muss sie mit ihrem Bruder ihre alte Welt verlassen, um woanders eine neue zu finden.
Anna ist ein von der ersten Seite an fesselnder Abenteuerroman und gleichzeitig eine Parabel auf eine Welt, in der Kinder sich selbst überlassen sind und ohne Vorbilder aufwachsen. Eine Parabel auf das Leben in einer Gesellschaft ohne Zukunftsaussichten. Anna ist aber auch eine Hymne an die Kraft der Liebe. Denn so rettungslos die hier geschilderte Welt erscheint, so hell leuchten in ihr immer wieder Zärtlichkeit und pure Lebensfreude auf. Anna zeigt uns, was Menschen auf sich zu nehmen bereit sind, um zu überleben und die Hoffnung in sich nicht sterben zu lassen. Sie ist eine Heldin, der Ammaniti seine ganze Bewunderung schenkt und mit der der große Autor anknüpft an seinen Welterfolg Ich habe keine Angst. (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

Am Anfang konnte mich das Buch gut in seinen Bann ziehen. Es ist bildlich, verstörend, beschönigt nichts, zeigt Gefahren, Hinterlassenschaften, die Suche nach Nahrung, Sicherheit, Mut und auch Angst. ABER irgendwo im Verlauf hab ich den Bezug zu den Charakteren verloren. Sie schafften es einfach nicht mich zu berühren, die Geschichte packte mich nicht mehr, es gab für mich viel belangloses und oft den Drang einfach Seiten zu überspringen. Ich kann nicht sagen, was diesen Umschwung bewirkt hat. Und ich weiß auch nicht, ob es an mir liegt oder an diesem Buch.

Cover:

Das Cover ist in seiner Schlichtheit schon ansprechend.

Charaktere

Anna Salemi

Anna ist am 12. März in  Palermo geboren. Sie hat einen Bruder namens Astor. Unterwegs zählt sie gerne. Rote und blaue Autos, Überführungen, wie viele Schritte sie für einen Kilometer braucht, etc. Anna kann weit springen. Als ihre Eltern starben war ihr Bruder vier und sie neun.

Die Handlung

Das Virus haben alle Erwachsenen und auch die Kinder. In den Kindern schläft es allerdings, bis sie erwachsen werden. Aufgrund der Infektion kann man keine Kinder bekommen. Kurz nachdem man groß geworden ist erscheinen rote Flecken auf der Haut. Man hustet, kann nicht mehr richtig atmen. Alle Muskeln tun weh. In der Nase und auf den Händen bilden sich Krusten. Dann nimmt einen der Tod in Empfang.

Fazit

Ich kann hier leider keine Empfehlung aussprechen.

Ich danke dem Verlag  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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