Titel: Absolution – Wie man eine Sünde überlebt
Autorin: Jasmin Romana Welsch
Verlag: Sternensand Verlag– März 2016
ISBN:  978-3906829135
Buch – 12,95
ebook – 4,99 €
Seiten: 224
Genre: Urban Fantasy

 

Inhalt


„Er merkt gar nicht, dass er ständig das Gesicht verzieht, als würde er gerade an einen Elektrozaun pinkeln. Seit ich ihn gefragt habe, ob er deshalb Medikamente nimmt, mag er mich nicht. Ich tue mich schwer damit neue Freundschaften zu schließen. “ (Seite 8)

Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden. (Quelle Klappentext)

 

Meine Meinung
Dieses Buch gehörte wohl oder übel zu meinen Sub-Leichen. Ausgewählt habe ich es für die Challenge  #RanAnDenSubMitAva. Ich danke dir jetzt schon für diese Challenge Ava. Nun aber zum Buch. Hach, was hab ich gelacht 😀 Sixten überzeugt mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Man fliegt nur so durch das Buch. Allerdings hoffe ich nun auf einen zweiten Band, denn darauf lässt das Ende hoffen 🙂 

Das Cover
Das Cover zeigt Sixten und die Katze, die von ihm verlangt, dass er sie Meisterin nennt 😀 

Charaktere
Während Sixten sehr gut beschrieben ist, bleiben die Charaktere drumherum eher oberflächlich. Ein wenig mehr Tiefe hätte hier nicht geschadet. Gestört hat es allerdings auch nicht. 

Sixten
Sixten ist 26 Jahre alt und kokainabhängig. Er isst nicht mehr viel, weil das Essen sich nicht mit dem Kokain verträgt. Er hat eine heterochromia irides (zweifarbige Augen (ein braunes und ein grünes) und ein eigenes Haus. Des Weiteren ist er depressiv und hat eine Agoraphobie. Die Schule hat er mit 16 abgebrochen. Sixten arbeitet in einer Schwimmhalle und muss seit kurzem zum Suchtberater, weil er erwischt wurde. Sein bester Freund heißt Nils. Er ist Atheist, wurde jedoch bis er 14 war jeden Sonntag von seiner Oma mit in die Kirche geschleppt. Seine Eltern sind bei einem Autounfall gestorben, die Großmutter, bei welcher er aufgewachsen ist, starb vor 6 Monaten. Außerdem mag er Vögel 


Die Handlung

Sixten ist nicht perfekt und solche Protagonisten gibt es meiner Meinung nach viel zu selten in Büchern.  Der Spannungsbogen zieht sich anfänglich etwas, dann bekommt er jedoch enormen Aufschwung. Es gibt Dämonen, Geister, Engel und spannende sowie unerwartete Wendungen. 



Der Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr flüssig und humorvoll. 

 

Fazit
Ich bin ganz ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen und habe mich herrlich amüsiert. Auch die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. Allerdings muss ich gestehen, dass das Ende mich zwiegespalten zurücklässt. Es ging mir auf einmal zu schnell. Ich hab das Gefühl im Buch stehen gelassen worden zu sein, denn das kann doch nicht das Ende sein?  Aus diesem Grund hoffe ich wirklich, dass es einen zweiten Teil geben wird. Hier wurde das volle Potential meiner Meinung nach noch nicht ausgeschöpft.  

Bewertung 
Ein Buch mit mehr Potential, das humorvoller nicht sein könnte. 


 

Das Bild für die Bewertung habe ich aus folgenden Bildern zusammengestellt: 

 

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