Titel: Tavith (Band 1): Wenn Himmel und Hölle sich lieben
Autorin:  Philina Hain
Verlag:  Sternensand – August 2020
Buch: 16,90€
eBook: 4,99€
Seiten:
 500

Inhalt

Ein Krieg zwischen Himmel und Hölle.
Eine Prophezeiung, die den Untergang der Welt vorhersagt.
Und eine Liebe, die nur Bestand hat, wenn sie akzeptiert werden kann.

Zweitausend Jahre ist es her, seit Dämonen die Familie von Nymphenkönig Jiyan ermordeten. Als die Engel ihre Botin Amaleya zu ihm schicken, um das Bündnis gegen die Streitkräfte der Hölle zu erneuern, denkt Jiyan nicht daran, sich ihnen anzuschließen. Waren es doch die Engel, die seine Familie damals im Stich ließen. Kurz darauf erfährt er, dass ein Krieg zwischen Himmel und Hölle bevorsteht, und es scheint unumgänglich, Verbündete zu suchen. Denn das Nymphenreich liegt genau zwischen den beiden Rivalen und auch die Hölle bemüht sich um eine Allianz. Doch bevor er sich entscheidet, gibt es ein paar Ungereimtheiten, die Jiyan klären will. Wieso arbeitet Amaleya mit den geflügelten Verrätern zusammen, wenn sie ganz augenscheinlich nicht zu ihnen gehört? Wer oder was ist sie? Und wieso fühlt er sich so stark zu ihr hingezogen, obwohl er entgegen seiner Nymphennatur abstinent leben wollte? Fragen, deren Antworten ihn ebenso hart treffen könnten wie die drohende Apokalypse. Doch manchmal braucht es eine Erschütterung, damit alle Puzzleteile an ihren Platz fallen.

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:

„Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben“ hat mir durch den lockeren und vor allem humorvollen Schreibstil der Autorin wirklich gut gefallen. Hinzu kommt ein Weltenbau, der es in sich hat. Die Völker und Fabelwesen, die Fähigkeiten, Bräuche etc. Philina hat die komplexe Welt wirklich gut ausgearbeitet. Ein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich manchmal die Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren nicht gut nachfühlen konnte. Vielleicht lag es daran, dass es manchmal Zeitsprünge gab (zum Beispiel ein paar Wochen nach dem Kennenlernen) oder einfach daran, dass Jiyan eine Nymphe ist. Auch hatte ich zeitweise das Gefühl mit Informationen überladen zu werden und musste das Buch häufiger beiseitelegen, was bei so einem komplexen Weltenbau, aber vielleicht auch normal ist.  Was Philina, ebenfalls wirklich gut gelungen ist, ist die Tiefe der Charaktere. Vor allem Jiyan und Amaleya sind unglaublich authentisch. Vor allem, weil man immer wieder etwas aus ihrer Vergangenheit und über ihre Beweggründe erfährt.

Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Folgebände!

Cover:
Das Cover gefällt mir richtig gut 🙂

Charaktere

Die Charaktere sind  authentisch und haben Tiefe. Selbst die Nebencharaktere konnte ich mir bildlich gut vorstellen.

Amaleya

Amaleya – kurz Amy hat langes schwarzes Haar und goldene Augen. Sie ist eine Tavith. Eine von sieben um genau zu sein. Halb Engel, halb Dämon. Sie hat stark ausgeprägte Sinne, ist schnell und kräftig, kann nicht lügen, hört es aber auch, wenn andere nicht die Wahrheit sagen. Außerdem nimmt sie es wahr, wenn sich Katastrophen anbahnen. Sie hat einen peitschenartigen Schwanz und kleine Hörner. Außerdem saß sie fast 300 Jahre in der Hölle fest. Amaleya ist furchtlos, frech, eigensinnig und stur. Sie hat eine harte Schale und einen weichen Kern. Außerdem nimmt sie sich, was sie begehrt.

Jiyan

Jiyan ist der König der Nymphen. Nach der Ermordung seiner Familie schwor er sich, dass er jeden Dämon, der seinen Weg kreuzt vernichten wird. Er ist der Meinung, dass diese in seinem Teil der Welt nichts zu suchen haben und nur Zerstörung hinterließen. Er verabscheut allerdings nicht nur die Dämonen für die Leben, die sie genommen haben, sondern auch die Engel, weil sie in den schwärzesten Stunden nicht zugegen waren.  Das Wohl seines Volkes liegt ihm sehr am Herzen, weshalb Jiyan entschlossen hat, dass alle, auch Kinder und Frauen, das Kämpfen erlernen.  Der Nymphenkönig hat 2000 Jahre enthaltsam gelebt. Im Gegensatz zu anderen seiner Art entzieht er allen, die er berührt ihre Lebensenergie. Je intimer die Berührung, desto mehr nimmt er davon auf. Aus diesem Grund vermeidet er Berührungen wenn möglich. Er hat viele Muskeln, ist braun gebrannt und halt hellblaue Augen und dunkelblaues Haar. Seine Freunde und Berater heißen: Balamy, Fionn und Leano.

Schreibstil:

Die Autorin schreibt flüssig und locker, aber dennoch sehr bildhaft und humorvoll.

Fazit

Es gibt insgesamt 7 Bände und ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht!

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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